Größere Einsätze

der Freiwilligen Feuerwehr

in Ihrer bisherigen Geschichte

 

Datum

Bericht

14.04.1930

Am Abend des 14. April 1930 wurden die Bewohner des Dorfes, die in der Kirche gelegentlich bei einer Missionspredigt versammelt waren, in Aufregung versetzt durch den Ruf: “Es brennt!” Es brannte in dem Anwesen des Landewirtes Müller vom nahegelegenen Maierhof. Die Wirtschaftsgebäude, Stallungen, Scheune und Schuppen sowie das Dach des Wohnhauses fielen dem verheerenden Element zum Opfer. Dank dem Eingreifen der Ortsfeuerwehr wurde der übrige Teil des Wohnhauses und das angrenzende Wohnhaus der Familie Pax gerettet.

22.09.1936

Heute brach im Anwesen des Gastwirtes Franz Mereien ein Brand aus, der in wenigen Minuten das ganze Anwesen einäscherte. Die obdachlosen Familien wurden in den freien Dienstwohnungen der Lehrerschaft untergebracht. Beim Brand zeigte sich wieder so recht die Unzulänglichkeit der hiesigen Wasserleitung.”

04.08.1938

Hier rief die Brandglocke die auf den Kornfeldern beschäftigten Einwohner eiligst nach Hause. Im Anwesen des Schmiedemeisters Theis war ein Brand ausgebrochen, der sehr bald einen größeren Heuvorrat nebst dem Schuppen und dem Dach der Schmiede, wo das Heu lagerte, vernichtet hatte. Der Brandherd war inmitten von Holzschuppen und Häusern, so dass die Gefahr eines Großbrandes bestand. Soldaten beteiligten sich sofort neben der Feuerwehr und den Ortseinwohnern am Löschen, und gerade das schnelle Zugreifen verhinderte die weitere Ausdehnung des Brandes, der sonst ungeahnte Folgen gehabt hätte.”

01.03.1945

An diesem Tag wurde das Haus Winter durch einen Bombenangriff schwer beschädigt. Hierbei kam die Frau Susanne Winter ums Leben. An der Brandbekämpfung hat der größte Teil der Dorfbevölkerung mitgewirkt, da während dem Krieg unter anderem auch viele Feuerwehrmänner nicht mehr im Ort waren.

1945

Durch Kriegsgebaren wurde das Haus Ehlen beschossen, wobei dieses in Brand geriet. Neben der Vernichtung der Heuvorräte entstand auch hoher Schaden im Wohnhaus.

1945

Es entstand in Neuheilenbach ein großer Waldbrand, an dessen Brandbekämpfung sich auch die Feuerwehr Neidenbach beteiligte.

1946

Es brach im Geburtshaus der Familie Bitzigeio in Neuheilenbach ein Feuer aus. Auch hier stand die Feuerwehr Neidenbach hilfreich zur Seite.

23.07.1947

Hier brach in Balesfeld auf der “Evens Mühle” ein großes Schadenfeuer aus. Es wurde u.a. auch die Feuerwehr Neidenbach zur Brandbekämpfung herangezogen.

1950

Es entstand durch Blitzeinschlag in dem alten Transformatorenhaus, gegenüber dem Haus Ehlen, ein kleiner Brand. Er ist wohl deshalb erwähnenswert, weil hier kein Löschwasser zur Verfügung stand. Es wurde deshalb mit Jauche gelöscht.

Sommer 1962

Im Sommer 1962 brach im Ökonomiegebäude Loser in Neuheilenbach ein Feuer aus. Hier wurde die Feuerwehr Neidenbach ebenfalls zur Brandbekämpfung alarmiert.

Sommer 1964

Im Sommer 1964 brannte es im Sägewerk von Martin Schmittberger.

30.03.1968

Es brannte die Müllkippe Schneeberg. Hier bestand akute Gefahr für die Pension “Schneebergschänke”.

22.05.1968

An diesem Tag brach im Saale des Gasthauses Mereien zum 2. Mal in deren Geschichte ein Feuer aus. Hier musste die Feuerwehr durch Glockengeläut alarmiert werden, da die Sirene seit 4 Wochen in Reparatur war. Es waren keine Ersatzteile vorrätig. Das Glockengeläut wurde jedoch nicht ernst genommen, da zur gleichen Zeit Pilger in Neidenbach erwartet wurden. Erst beim Ertönen des Martinshornes vom Feuerwehrauto wurde die Dorfbevölkerung und damit weitere Feuerwehrleute aufmerksam.

01.03.1969

Es brach im Anwesen von Anton Meyer in Röderweg ein Brand aus. Hier wurde ein Geräteschuppen und ein Teil der Stallungen vernichtet. Die Löscharbeiten wurden schwerwiegende Mängel an der Wasserleitung erheblich erschwert.

18.04.1969

An diesem Tag rief die Sirene zum Brand in die Feldscheune der Wwe. Katharina Schmitz. Hierbei musste der angrenzende Bach “Neidenbach” gestaut werden, damit eine schnelle Brandbekämpfung erfolgen konnte.

24.04.1969

Es brannte bei Hans Meyer in der Densborner Straße. Hierbei verbrannten 60 Masthähnchen. Die Brandbekämpfung erfolgte aus dem nahegelegenen Hydrant.

09.09.1973

Zu erwähnen ist auch noch ein Waldbrand im Wald der Geschw. Wirtz. Hier entstand der Brand durch ein Lagerfeuer auf trockenem Waldboden.

19.10.1973

Es ertönte wieder einmal die Sirene im Ort. Diesmal brannte es im Anwesen Hubert Reiter. Vieh- und Wohnhaus konnten gerettet werden. Es bestand die große Gefahr, dass das Feuer auf die angrenzenden Häuser übergreifen würde. Hier sei noch erwähnt, dass das Feuerwehrauto zum Brandherd geschoben werden musste, da es, bedingt durch die Unterbringung im feuchten Feuerwehrgerätehaus, in sehr schlechtem Zustand war. Es erfolgte aber noch im gleichen Jahr die Auslieferung eines neuen Tragkraftspritzenfahrzeuges.

Sommer 1974

Es brannte zum 2. Mal im Sägewerk von Martin Schmittberger. Auch diesmal konnte der Schaden durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr gering gehalten werden.

17.08.1975

Es brannte bei Peter Krämer in Neuheilenbach. Hier musste das gesamte Lebensmittelgeschäft ausgeräumt werden, da dieses zu brennen drohte. Es konnten dann jedoch Geschäft und Wohnhaus gerettet werden. Das Löschwasser musste von der Feuerwehr Neidenbach über eine Schlauchstrecke von 400 m zum Brandherd gepumpt werden.

Dezember 1975

Es brannte im Anwesen von Ludwig Reichertz in Neuheilenbach. Zu erwähnen ist, dass bei den Löscharbeiten das Löschwasser teilweise gefror.

Frühjahr 1976

Es brannte zum 2. Mal im Anwesen von Ludwig Reichertz in Neuheilenbach.

11.07.1983

Es brannte die Küche im Gasthaus Roths-Winter.

30.07.1983

Es brach ein größeres Schadenfeuer im Anwesen von Matthias Grün in der Kyllburger Straße aus. Für über 30.000,- DM Sachschaden richtete das Feuer an, das nachmittags ausgebrochen war. Nach Ermittlungen der Kriminalpolizei hatte die Hausfrau den Aschenkasten des Küchenherdes auf den Misthaufen ausgeleert, der sich durch die Glut innerhalb kurzer Zeit entzündete. Die Flammen sprangen auf den Holzschuppen über, welcher vollständig niederbrannte. Die Flammen des Holzschuppens griffen indessen auf den angrenzenden Dachstuhl des Stalles über, der zerstört wurde.

28.07.1987

Nachts brach im ehemaligen Ökonomiegebäude des Anwesens Erich Brück in der Bitburger Straße ein größeres Schadenfeuer aus.

Januar/Februar 1990

vier Sturmschadeneinsätze bei verschiedenen Wohnhäusern

17.11.1990

Hier wurde die Feuerwehr zur Brandbekämpfung beim Großeinsatz im Bahnhofsgebäude in Kyllburg herangezogen.

29.04.1991

Hier wurde erstmals der konventionelle Löscheinsatz mit Güllefässern betrieben, der sich als sehr erfolgreich erwies. Es war möglich, durch den Einsatz von vier größeren Güllefässern einen Pendelverkehr hinsichtlich des Heranbringens von Löschwasser aufrecht zu halten, so dass ein effektiver Löscheinsatz erfolgen und größerer Schaden vermieden werden konnte.

07.05.1993

Wohnungsbrand im Hause Ziewers Johann in der Kyllburger Straße. Der Einsatz sei deshalb erwähnt, da die örtliche Wehr erst alarmiert wurde, nachdem die Stützpunktwehr Kyllburg am Einsatzort eingetroffen war und mit der Brandbekämpfung begonnen hatte.

27.11.1996

Vollbrand in einem landwirtschaftlichen Anwesen in St. Johann bei Zendscheid. Insgesamt waren 5 Feuerwehren eingesetzt. Bedingt durch nasskalte Temperaturen um den Gefrierpunkt mussten 2 Feuerwehrleute mit leichten Unterkühlungen vom DRK versorgt werden.

12.03.1999

Wohnungsbrand auf dem Waxbrunnen (Ortsgemeinde Sefferweich). Nach der Umstellung des Alarmierungsplanes der VG Bitburg-Land, zu welcher der Waxbrunnen gehört, wurde unsere Wehr als nächstgelegene Feuerwehr direkt von der Leitstelle alarmiert.

10.06.2000

Bilder

Nachts um 01.00 Uhr wurde die Feuerwehr zum Wohnhausbrand bei Schmitt Paul gerufen. Durch Blitzeinschlag wurde das gesamte Dachgeschoss vernichtet. Ein Übergreifen auf die darunterliegende Wohnung konnte verhindert werden. Beim Innenangriff stürzte ein Atemschutzgeräteträger die Treppe hinunter. Im Krankenhaus wurden glücklicherweise nur leichte Verletzungen festgestellt.